Was heißt Cranio Sacrale?

 

Cranio Sacrale setzt sich aus den Wörtern Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.

Sie bilden eine schützende Hülle für das zentrale Nervensystem, bestehend aus Gehirn und Rückenmark.
Gehirn und Rückenmark liegen gut umspült vom Hirnwasser (Liquor), eingebettet in den Hirnhäuten.
Der Liquor dient als so eine Art Stoßdämpfer in diesem System.
Dieser wird in unserm Gehirn gebildet und zum Teil auch wieder resorbiert.
Die Bildung und Resorption des Liquors rufen eine pulsierende Bewegung im Schädel hervor, welche sich als Welle im gesamten Körper fortsetzt.
Diese Welle wird als Cranio Sacraler Rhythmus bezeichnet.

 

Neben Herz- und Atemrhythmus ist der Cranio Sacrale Rhythmus der 3. physiologische Rhythmus

im menschlichen Körper.

 

Das Ziel einer Cranio Sacrale Behandlung ist es, durch sanfte Berührungen den Körper zu mobilisieren, die inneren und äußeren Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Da unser Körper in der Lage ist sich selbst zu heilen, redet man oft vom „inneren“ Arzt in uns.
Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden.
Wenn unsere Seele leidet, leidet auch unser Körper.
Woran wir denken, wie wir fühlen, positive sowie negative Ereignisse in unsrem Leben, haben Einfluss auf unser körperliches Befinden.

 

Durch oder auch nach einer Cranio Sacrale Sitzung können sich daher Reaktionen auf jeder der 3 Ebenen zeigen.

 

Die Cranio Sacrale Körper und Tiefenarbeit ist eine sowohl subtile als auch tiefwirkende Behandlungsform, welche als Ergänzung zur Schulmedizin angewendet werden kann, jedoch kein Ersatz dafür sein soll.

 

Für wen ist Cranio Sacrale geeignet?

 

Cranio Sacrale ist vom Säugling bis zum alten Menschen, bei Schwangeren und bei Frauen mit Kinderwunsch anwendbar.

 

Während der Schwangerschaft:

als Ausgleich und Harmonisierung des Körpers

zum Bindungsaufbau

zur Geburtsvorbereitung

 

Nach der Geburt (für Mutter und Kind):

nach sehr langer oder schneller und bei schwerer Geburt

bei einem Kaiserschnitt

bei einer Steißgeburt oder Nabelschnurumschlingung

bei Problemen während des Stillens

 

Babys:

bei Schrei- und Spuckbabys

bei starker Kolik oder Schlafstörung

bei Spreizhoserl oder Zügerl usw.

oder einfach um den Geburtsprozess zu verarbeiten

 

Kinder/ Jugendliche:

bei div. chronischen Beschwerden (z.B.: Bronchitis)

bei verzögerter Entwicklung (sprachlich oder motorisch)

bei hyperaktiven oder autistischen Kindern

bei Legasthenie und Dyskalkulie usw.

 

Erwachsene:

bei chronischen Beschwerden

bei Migräne

bei Tinnitus

bei Skoliose

bei Sehstörung

bei Stress uvm.